[DE] PernixData FVP – Cluster konfigurieren


Mit diesem Post möchte ich zeigen, wie man schnell & einfach man PernixData FVP konfiguriert denn dazu sind lediglich 3 Schritte nötig:

  1. FVP Cluster erstellen
  2. Beschleunigungsressourcen hinzufügen
  3. Virtuelle Maschinen für die Beschleunigung konfigurieren

Der Einstieg in die Konfiguration beginnt mit dem FVP Tab.FVPTab

Mit + Create legt man im ersten Schritt ein neues FVP Cluster an, vergibt einen Namen, wählt das Ziel vSphere Cluster und fügt optional noch eine Beschreibung an.

NoFVPClusters CreateFVPCluster Ein FVP Cluster ist letztlich ein logisches Konstrukt, welches die Beschleunigungsmedien, die zu beschleunigenden virtuellen Maschinen und deren entsprechende Beschleunigungsrichtlinie zusammenführt.  Es werden automatisch alle Hosts des vSphere Cluster dem FVP Cluster zugeordnet.

Wie bereits hier beschrieben, ist es grundsätzlich möglich, pro vSphere Cluster mehre solcher FVP Cluster zu erstellen und diese mit verschiedenen Medien wie z.B. RAM oder Flash zu konfigurieren. Dies erlaub es Workloads in Form von virtuellen Maschinen den geeigneten Medien zuzuweisen.

MultipleFVPClustersKlickt man entsprechend auf den Namen des Clusters, öffnet sich dessen Übersichtsseite, welche an dieser Stelle natürlich noch keine Konfiguration und folglich noch keine Daten enthält.FVPClusterOverviewPage

Über den Configuration Tab werden im zweiten Schritt die gewünschten Medien über den Punkt Add Acceleration Resources hinzugefügt. Hier werden entsprechend alle lokal im ESXi Host verbauten Ressourcen aufgelistet. In diesem Fall füge ich exemplarisch eine zu definierte Menge RAM, welche jeweils pro ESXi Host exklusiv reserviert wird, dem FVP Cluster hinzu.FVPClusterAddResourcesRAM

FVPClusterAccelerationResourcesOverviewRAM

Im dritten und letzten Schritt, müssen nur noch die zu beschleunigende VMs ausgewählt und deren Beschleunigungsrichtlinie zugewiesen werden. Dies geschieht über den Menüpunkt Datastores / VMs gefolgt von Add Datastore oder Add VMs.

Der folgende Screenshot zeigt exemplarisch das hinzufügen einer einzelnen VM.FVPClusterAddVMs

Fügt man einen Datastore hinzu, wendet FVP automatisch die ausgewählte Richtlinie auf alle virtuellen Maschinen an, welche Ihr Hauptverzeichnis inkl. .vmx Datei auf diesem Datastore gespeichert haben. Dies ist zum Beispiel im VDI Umfeld nützlich, wenn man sicherstellen möchte, dass automatisch alle neu provisionierten VMs beschleunigt werden.

Sowie die VM(s) hinzugefügt wurde, beginnt die Konfiguration. Die Spalte Write Policy gibt die konfigurierte Richtlinie an, während die Spalte Status die tatsächlich angewendete Richtlinie anzeigt.WritePolicyStatus

Sollte in beiden Spalten nicht die gleiche Richtlinie angezeigt werden, bedeutet das schlicht, das die gewünschte Richtlinie nicht angewendet werden konnte. Über das ? erhält man mehr Informationen zur Ursache.WritePolicyExplantion.Korrigiert man die Ursache, so wechselt der Status automatisiert in den gewünschten Zustand.WritePolicyStatusFixed

Den Menü Punk, oder besser gesagt das Feature Fault Domains, habe ich bereits hier genauer beschrieben. Daher gehe ich hier nicht genauer darauf ein.

Über den Punkt Advanced bieten sich darüber hinaus noch folgende Möglichkeiten:

  • Blacklist – VMs werden unter keinen Umständen beschleunigt und auch in der Architect Software zukünftig nicht mehr bei den Sizing Funktionalitäten berücksichtigt.
  • VADP – Ermöglicht es FVP mit dem Backup zu integrieren. Mehr dazu hier.
  • Network Configuration – Erlaubt es einen VMKernel Port zu definieren, über welchen die Daten zwischen den Hosts ausgetauscht werden. Alles Wissenswerte dazu, hier.
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