[DE] PernixData VFD5 Ankündigungen zusammengefasst


Am 24.06.2015 war PernixData erneut zu Gast auf dem „Virtualization Field Day 5“. Wie bereits bei den vorherigen Teilnahmen nutze Satyam Vaghani die Chance zu präsentieren, was Kunden in naher Zukunft von PernixData erwarten können. In diesem Post möchte ich die Ankündigungen kurz zusammenfassen ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Dazu werden entsprechende Posts noch folgen.

 

PernixData Architect Software

Diese neue Software nimmt sich einem Problem an, welches bis Dato nur sehr schwer lösbar war.

Beispielsweise externe Planungs- und Monitoring-Lösungen. Diese setzten oft voraus statische Schwellwerte zu definieren um entsprechend Alarme auslösen zu können oder Entscheidungen zu treffen. Setzt man diese falsch, so ist natürlich alles was darauf basiert nur bedingt hilfreich. Andere beobachten das Verhalten einer VM und alarmieren entsprechend bei Abweichungen. Und dann?

Genau hier geht die neue PernixData Architect Software einen neuen Weg. Durch eine Analyse jeden einzelnen I/Os werden ganz neue Einsichten in das I/O Profil einer virtuellen Umgebung möglich.

PernixData Architect setzt zum einen auf eine Real-Time Analyse inkl. konkreter Empfehlungen zur Optimierung individueller VMs, als auch auf Informationen die bei der langfristigen Planung neuer Infrastrukturen extrem wertvoll sind. Und das alles auf Basis gesammelter Informationen der eigenen Infrastruktur unter Berücksichtigung, dass sich Workloads über ihren Lebenszyklus hinweg auch verändern können. Damit schließt sich der Kreis wenn es um das Design, das Deployment, den Betrieb und die Optimierung von virtuellen Infrastrukturen geht.architect-chartAn dieser Stelle würden ich gerne einfach ein paar Fragen in den Raum stellen, welche zukünftig mit der Architect Software beantwortet werden können:

  • Wie groß ist das Working-Set meiner virtuellen Maschine(n)?
  • Beziehungsweise wieviel Flash/RAM benötige ich für eine optimale VM Performance?
  • Wie sieht das Lese- Schreib-Verhältnis wirklich aus? 70/30 oder doch 50/50 oder wird gar mehr geschrieben als gelesen?
  • Mit welchen Block Größen arbeiten die unterschiedlichen VMs?

Damit erhält man erstmals die Möglichkeit & die Mittel um die Infrastruktur dahingehend zu planen oder zu optimieren um den betriebenen Anwendungen gerecht zu werden. Denn es besteht oft eine große Diskrepanz zwischen dem was man vermutet zu betreiben und dessen was die Applikationen wirklich tun oder benötigen. Architect1 Architect2

PernixData Cloud

Diese Komponente dreht sich maßgeblich um die Frage – “was Machen denn die anderen?”. Mit Hilfe einer Cloud basierten Engine, werden Metadaten anonym zentral ausgewertet um Kunden die Möglichkeit zu geben, die eigene Infrastruktur mit denen anderer Kunden bzw. anderer Kunden gleicher Größe zu vergleichen.

  • Welche Flash Devices kommen bevorzugt zum Einsatz?
  • Was sind die zu erwartenden Leistungsdaten der Flash Devices im Produkten Betrieb?
  • Nutzen andere bevorzugt EMC, HP oder Netapp Array?
  • Wie schlagen diese sich unter Produkten Bedingungen?
  • Liegt die eigene Infrastruktur im Trend oder gibt es gravierende Abweichungen?

cloud2 Cloud1

PernixData FVP Freedom

Mit FVP Freedom stellt PernixData eine kostenfreie Variante von FVP zur Verfügung die jeder in seiner Umgebung installieren & nutzen kann. FVP Freedom wird einige Einschränkungen im Vergleich zur regulären FVP Version enthalten:

  • Maximal 1 Cluster
  • 128GB RAM – Kein Flash
  • Ausschließlich lesende Beschleunigung
  • Community Support

Dafür gibt es keine Einschränkungen bezüglich der Anzahl von virtuellen Maschinen und Hosts!

Man stellt sich evtl. die Frage, was man bereits mit 128GB erreichen kann?

Um ein Beispiel zu nennen, was sich damit erreichen lässt, so konnte im VSImax Benchmark die Anzahl der User von 181 auf 328 (auf zwei Hosts) erhöht werden.

Wer möchte kann sich bereits jetzt registrieren: https://get.pernixdata.com/FVPFreedom

 

PernixData FVP

Last but not least, gab es natürlich auch einige Ankündigungen zu FVP selbst.

Die wohl auffälligste Neuerung ist dabei die neue (externe) Graphische Oberfläche basierend auf HTML5 & JavaScript die bereits auf den Screenshots oben zu erkennen ist. Diese macht es möglich Informationen nutzerfreundlich darzustellen und sich von technischen Limitierungen durch Plug-Ins zu lösen.

Des Weiteren wird die nächste Version von FVP vSphere 6.0 unterstützen.

Cloud Link nennt sich die neue integrierte Call Home Funktionalität um den Support noch weiter zu verbessern und pro-aktiv auf mögliche Probleme reagieren zu können.

Etwas weiter in der Zukunft folgt auch entsprechender vvol Support. Hier wird die gewohnte Transparenz von FVP geboten, denn es gibt keinen erkennbaren Unterschied zwischen einer beschleunigten VM auf einem herkömmlichen Datastore oder auf einem vvol basierten Datastore.

 

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